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Unser Ansatz

Der zunehmend entscheidende Erfolgsfaktor Wissen muss anders gefördert werden als etwa Kapital oder produktionsbezogene Arbeitsleistung. 

Zahlreiche gescheiterte Wissensmanagement-Projekte zeigen, dass die Logistik von Informationen nicht denselben Gesetzen folgt, wie etwa die Logistik von materiellen Gütern. Wenn es um Wissen geht, führen weder termingerechte Planung und penible Kontrolle, noch klar strukturierte und integrierte Prozesse zum Erfolg. Welche Information an welchem Ort zu welcher Zeit benötigt wird, lässt sich nicht zentralistisch vorausschauend planen. Die Entscheidungsträger müssen zunehmend autonom handeln, eine Notwendigkeit um Organisationen überhaupt erst ein Schritthalten mit dem Wandel ihrer Umwelt zu ermöglichen. Und zu abhängig sind Qualität und Quantität der Informationen vom Erfahrungsschatz der einzelnen Mitarbeiter und dem jeweiligen Kontext der Problemstellung.

Auch die bisherigen Erfolge des Prozesscontrollings lassen sich nicht so ohne weiteres auf Kommunikationsprozesse übertragen. Eine klare Strukturierung interner Prozesse und eine exakte Zuordnung von Kosten zu abgegrenzten Kostenstellen mögen zwar bei der Optimierung des Materialeinsatzes von unschätzbarem Wert sein. Wenn es allerdings um das Produktionsgut Wissen geht, behindern vermeintlich effiziente Strukturen und Prozesse in Teilbereichen den essentiellen Informationsaustausch innerhalb der gesamten Organisation und unterbinden bereichernde Kommunikation, die Perspektiven erweitert und damit das Fundament kollaborativer Wissenskreation ist.

Ein falsches Verständnis von Wissensmanagement hat darüber hinaus auch häufig dazu geführt, dass der Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien zur Optimierung der Ressource Wissen nicht den gewünschten Effekt gebracht hat. Dauerhafter Erfolg erfordert einerseits ein tiefergreifendes Verständnis der Informations- und Kommunikationsorganisation und andererseits eine fundierte Kenntnis bestehender und entstehender technologischer Möglichkeiten und Einschränkungen. Erst dieses Verständnis macht die synergetische Intelligenz von System One als sinnvolle Vernetzung der gesamten Organisation, ihrer einzelnen Mitarbeiter und innovativer Technologien möglich.

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